Die Geschichte vom lustigen Lehrer und dem irritierten Schüler

Von Nicolas – Wer Menschen berühren und beeinflussen will, muss ihnen eine gute Geschichte erzählen. Storytelling ist die sympathischste Art, für sich und seine Anliegen zu werben. Der Tessiner FDP-Nationalrat und Bundesratskandidat Ignazio Cassis erzählt heute für die Leser von » Watson eine Geschichte über die kulturellen Unterschiede innerhalb unseres Landes – und wirbt für sich als Vertreter der italienischsprachigen Schweiz.

Watson: «Sie haben in Zürich und Lausanne gelebt. Erklären Sie uns die Unterschiede zwischen den Landesteilen.»
Cassis:
«Ich erzähle Ihnen eine Anekdote. Zu Beginn meiner Studienzeit verstand ich keinen Dialekt und damit auch nicht die Witze unserer Professoren. Deshalb konnte ich nicht lachen. Nach einem Jahr verstand ich die Witze inhaltlich, gelacht habe aber ich trotzdem nicht immer. Der Humor ist unterschiedlich und das hat mit der Kultur zu tun. Eine Sprache ist nicht das Aneinanderreihen von Worten, sondern Ausdruck einer Mentalität. Bei meiner Kandidatur geht es nicht um das Tessin, sondern um die dritte Schweiz. Ohne die italienischsprachige Schweiz wäre die Schweiz nicht die Schweiz.»


Fazit: Eine gut erzählte Geschichte, die den typischen unerwarteten Verlauf nimmt: Ignazio Cassis lernt eine fremde Sprache – und versteht die Witze immer noch nicht. Und nun? Der Storyteller präsentiert im Anschluss die Lösung des Problems … sich.

Titelbild: Website von Ignazio Cassis

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